Erlebnisse mit Gott
12.09.2006, 11:33 Uhr - News - von admin - 13056
...genau. Die könnt Ihr nämlich hier 'reinschreiben.
Aber natürlich auch, wenn Euch Bibelverse oder bestimmte Worte aus einer Predigt wichtig geworden sind.
Und bitte keine Angst haben. Solche Zeugnisse können andere total ermutigen ;-)
Kommentare
Steffi
27.08.2010, 17:17 Uhr
Ich bin gerade im Urlaub und diese Woche, die ich auf Gran Canaria verbringe, habe ich so einiges erlebt. Bin viel mit einem Bekannten/ Freund unterwegs. Einmal, als wir am Strand waren, fragt er mich plötzlich, ob ich Angst vor dem Tod habe. Ich habe das verneint und erklärt, dass Gott uns in seinem Wort zeigt, was nach dem Tod kommt usw. Er war voll überrascht und echt interessiert. Vorher habe ich Gott gebeten, dass er mir irgendwie Möglichkeiten schenkt, anderen von ihm zu erzählen. Somit konnte ich - auf spanisch :D - mit ihm über Gott reden. An einem anderen Tag hat er wieder viele Fragen gestellt. Das war echt hamma!!
Am Ende hat er mir was zum Abschied geschenkt. Auf einmal holte er noch ein Geschenk raus und meinte so zu mir, dass es viel viel wichtiger ist als das andere.. das wichtigste überhaupt. Habe es ausgepackt und zu meinem Erstaunen war es eine spanische Bibel! Habe irgendwann am Rande mal erwähnt, dass ich voll gerne eine hätte. Er hat mir dann noch gesagt, dass er vor meinem Kommen, bisher nur ein wenig über Gott gehört hatte, aber jetzt möchte er weitergehen, um ihn besser kennenzulernen. Hier ist auch eine Gemeinde im Dorf. Boah, das hat mich soooo gefreut! Hatte so ein kleines Büchlein mit von William Macdonald auf Spanisch mit, wo alle Grundwahrheiten drin sind, was ich ihm dann auch schenken konnte.
Habe heute dann in der Bibel folgende Verse gelesen:
Verhaltet euch weise gegenüber denen,
die draußen sind, und kauft die Zeit aus.
Eure Rede sei allezeit freundlich und mit
Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr
einem antworten sollt. Kolosser 4, 5-6
Das hat mir wieder gezeigt, dass es nicht wichtig ist, irgendwie zu versuchen, Leute zu bekehren oder so. Sondern einfach auf unser Verhalten achten, wie wir uns gegenüber unserem nächsten verhalten. Der wird dann schon merken, dass wir anders sind!
Ich danke Gott echt für diese Zeit hier und was er alles in Tino bewirkt hat!
Albina
04.07.2010, 23:16 Uhr
Hey,:-)
Mich beschäftigt vor allem in dieser Woche die Geschichte von einem Jugendlichen bei uns am Reha-Center.
Am Dienstagabend erzählte Ute, die Leiterin vom Reha-Center, am Abendbrottisch von einem 22-jährigen Jugendlichen namens Joshua, der zu uns ans Reha-Center gekommen ist und eine Art Ausstülpung unter der Leistengegend hat. Die anderen dachten zuerst an Leistenbruch, Ute meinte aber, dass es doch nach etwas anderes aussieht als ein Leistenbruch von der Position her und den Schmerzen im Bein. Lydia, eine Krankenschwester, meinte dann, dass es auch theoretisch Krebs sein könnte, dann wurde noch kurz darüber diskutiert und dann gingen wir zu einem anderen Thema über. An dem Dienstag wurde eine Biopsie entnommen, die in den nächsten Tagen Klarheit bringen sollte.
Am nächsten Tag hatten wir morgens Visite. Wenn wir dann meistens in die Zimmer der älteren Jungs kommen, werden Sprüche geklopft und Witze gemacht. Als wir in das Zimmer von Joshua kamen, saß er ruhig und geduldig neben seinem Bett. Irgendwie strahlte er eine höfliche und ruhige Art aus. Er zeigte direkt die Stelle, wo diese fragliche Ausstülpung war und ließ die Stelle untersuchen. Er hatte da bereits schon Sensibilitätsausfälle in dem Bein und das ganze rechte Bein tat ihm weh. Der Plan war dann, auf das Ergebnis der Biopsie zu warten und dann weiter zu gucken. Er bedankte sich und wir machten beim nächsten Patienten weiter.
Am Abend nach Feierabend war Ute noch mit einer gerade neu gekommenen CP-Patientin länger beschäftigt und ich zählte mit einigen Jugendlichen noch Medikamente für den Outreach am nächsten Tag ab. Als es dann aber immer später wurde, meinte Ute, ich sollte doch schon mal nach Hause gehen, es würde bei ihr noch länger dauern. Ich packte also meine Sachen zusammen und ging schon mal zurück.
Als zu Hause das Abendessen schon fast fertig war und es draußen bereits dunkel wurde, war Ute noch immer nicht nach Hause gekommen. Wir wunderten uns schon, doch dann kam sie doch noch. Als ich sie dann fragten, was denn noch am Reha-Center los war, erzählte sie, dass die Ergebnisse von der Biopsie von Joshua gekommen sind und dass es bösartiger Krebs ist. Irgendwie traf mich das wie ein Schlag. Sie erzählte mir, dass das beruhigende ist, dass er ein überzeugter Christ ist. Er hatte gerade erst geheiratet und seine Frau war auch mit ans Reha-Center gekommen (was in der Kultur ziemlich untypisch ist, weil Frauen für die Männer nicht viel wert sind, dass man für sie auch den Transport dafür bezahlen würde).
Ute meinte auch, dass es hier in diesem Land mit so einer Diagnose nicht viel Hoffnung gibt, weil man kaum Erfahrungen mit Chemo-Therapien hat, wenn man sie überhaupt bekommt. Und dann können sich auch nur die wenigsten Menschen diese Therapie leisten.
Mich ließ diese Geschichte nicht mehr los. Ich musste mir vorstellen, dass ich an seiner Stelle wäre, und dann auf einmal die Nachricht bekommen würde, dass ich Krebs habe und das in diesem Land bei dieser medizinischen Versorgung. Ein 22-jähriger Jugendlicher, frisch verheiratet, im Glauben wachsend und dann so eine Diagnose, quasi die Nachricht: „Du hast nicht mehr lange zu leben und die nächste Zeit wird auch nicht einfach und schmerzfrei werden.“
Durch dieses Erlebnis musste ich wieder an die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens denken und Gott erinnerte mich daran, dass diese Welt nicht unser zu Hause ist. Es kann sein, dass wir gerade in unseren besten Jahren sind und die Zeit für uns gekommen ist, nach Hause zu gehen. Wenn wir nur in die letzten paar Monate zurück gucken: Haben wir nach dem Ewiglichen getrachtet oder nach dem Vergänglichen? Warum haben wir die Dinge getan, die wir getan haben? Welche Motive hatten wir? Für wen haben wir sie getan, was haben wir damit bezweckt? Haben wir so gelebt, als ob wir nur wenige Tage noch zu leben haben?
Oder in der Gegenwart: Trachten wir nach dem Ewiglichen oder nach dem Vergänglichen? Warum tun wir die Dinge, die wir tun? Welche Motive haben wir für unsere Entscheidungen? Für wen tun wir sie und was bezwecken wir damit? Leben wir so, als ob wir nicht wissen, ob der nächste Tag für uns kommt?
Ganz liebe Grüße aus Uganda!!
PS:In einer Woche bin ich "wahrscheinlich" wieder in Deutschland;-)
Albina
20.12.2009, 10:52 Uhr
Hallo liebe Jugend!
Ich hoffe, euch geht es gut und ihr wächst zusammen im Glauben. Es ist schön, immer wieder mal auf der Jugendhomepage vorbei zu gucken und zu lesen, was euch beschäftigt, was Gott euch auf`s Herz legt...
Letztes Wochenende habe ich mir mal frei genommen und bin an einen sieben Stunden entfernten einsamen See gefahren, um ein bisschen Zeit in der Stille mit Gott zu verbringen. Hier in Namutamba ist es nicht so einfach etwas länger in der Stille zu verbringen, weil immer irgend jemand kommt oder was will...
Ich habe dieses Wochenende am See sehr genossen. Der See ist ziemlich ruhig und irgendwie hat er mich ständig daran erinnert, wie Jesus auch an den verschiedenen Seen Zeit verbracht hat - das allein war schon eine Ermutigung.
Als ich mich mit Gott unterhielt, erinnerte ich mich an einen Sonntag im Oktober hier, als wir mit dem Team in Kampala (Hauptstadt) waren und dort in die Calvery-Chapel (amerikanische Kirche) gegangen waren. Dort wird zur Zeit das Matthäus-Evangelium durchgenommen und an diesem Sonntag war die Stelle aus Mt. 14, 1-21 dran.
Ausschnitt Verse 12-13:
Und seine Jünger kamen herbei, hoben den Leib auf und begruben ihn (Johannes). Und sie kamen und verkündeten es Jesus. Und als Jesus es hörte, zog er sich von dort in einem Boot abseits an einen öden Ort zurück.
Mir sind da zwei Gedanken wichtig geworden:
Als Johannes der Täufer ermordet wurde, gingen die trauernden Jünger zu Jesus und erzählten es ihm. Sie erzählten ihm, was sie traurig machte, was sie bewegte und was sie erlebt hatten.
→ Zu wem oder was gehen wir zuerst, um die Dinge zu erzählen, die wir erlebt haben? Oft ist es ein Freund/in, das Tagebuch, Eltern, Geschwister, Ehepartner, Kollegen-... und dann kommt Jesus. Es ist bestimmt nicht schlecht, mit anderen Menschen über die Dinge, die uns beschäftigen, zu sprechen und das sollten wir auch machen, aber es tut einfach so gut, bei Gott die Dinge abzugeben und mit ihm das Erlebte und Gesehene zuerst zu teilen. Ein guter Nebeneffekt ist da auch, dass wir das, was wir weiter geben mit unserer Zunge, vorher aus Gottes Perspektive betrachtet haben, wenn wir ernsthaft mit Gott darüber gesprochen haben und darüber nachgedacht haben.
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Als Jesus es hörte, kam von ihm aber zunächst keine Rede oder so. Was war seine Reaktion? Er nimmt sich ein Boot und geht an einen einsamen Ort. Jesus geht es zu Herzen, was er gehört hat und er ist sehr traurig, so dass er einen ganz engen Kontakt zu seinem Vater sucht.
→ Auch wenn wir nicht direkt eine Antwort von Jesus bekommen auf das, was wir ihm erzählt haben oder einen Kommentar, geht es ihm zu Herzen und es ist gut bei ihm aufgehoben. Er wird zur richtigen Zeit antworten und handeln.
Immer wenn ich diese Stelle lese oder an sie denke, kommt mir das sehr lebendig und zeitnah vor, diese Situation, die die Jünger mit Jesus da erlebten. Dieses Erlebnis ist zu meiner Lieblingsstelle in Jesus Handeln hier auf der Erde geworden, weil es das Bild von einem liebenden, fürsorglichen und mitfühlenden Gott zeigt, der nicht immer unbedingt direkt Antworten geben muss oder etwas passieren lassen muss. Es ist das Bild von einem Gott, der um die Dinge dieser Welt Bescheid weiß und alles dafür gibt und gegeben hat, um zu retten, was zu retten ist, der sich nicht zu schade ist, sich mit den sündigen Menschen der Erde abzugeben und der innerlich bewegt ist, wenn er sie sieht (V.14).
Als ich zu diesem Wochenende fuhr am See, hatte ich mir eigentlich überlegt, mir dort Gedanken zu machen, was man bei den einzelnen Veranstaltung, die wir hier machen, verändern kann, usw. Dort angekommen brachte Gott mich durch die Umstände, wie Wetter usw., in die Situation, dass ich diese Dinge nicht durchplante oder so, sondern einfach nur mit Gott meinen Wunsch für eine Erweckung bei den Menschen hier teilte und seine Anwesenheit einfach genoss.
Es war eine der engsten Zeiten, die ich mit ihm in meinem Leben bis jetzt verbracht hatte. Diese Gewissheit, dass Jesus von der Situation hier Bescheid weiß, und dass er noch ein größeres Verlangen dafür hat, dass die Menschen näher zu ihm kommen, hat in mir so eine Freude und Ruhe ausgelöst...
In der darauf folgenden Woche klärten sich einige der Dinge, um die ich mir eigentlich am Wochenende Gedanken machen wollte, und ich kann einfach nur staunen wie perfekt und gut Gottes Plan ist.
Das hat mich eben an diese Situation in Mt.14 erinnert. An dem Wochenende gab Gott mir nicht direkt die Antworten und Ideen für das, was ich verändert haben wollte, aber er zeigte mir, dass er da ist und ein großes Herz für diese Menschen hat. Er zeigte mir, wer er ist und das war das, was mir Ruhe geben konnte und die Gewissheit, dass er handeln wird.
Ich wünsche euch für diese Weihnachtszeit, dass jeder persönlich Gott ganz nah erlebt und sich an Jesus neu erfreuen kann.
Ganz liebe Weihnachtsgrüße aus dem gerade ziemlich warmen Uganda (35°C)
Albina
PS: Mir geht`s übrigens gut. Wir fangen jetzt demnächst hoffentlich mit einem richtig guten Fellowshipbuch an in der Jugendarbeit. Ihr könnt dafür gerne mitbeten. Vorletzte Woche war ich mit einigen Jugendlichen zu einer Jugendkonferenz in der Nähe gefahren und ich glaube, dass Gott in einigen da wirklich was bewirkt hat, zumindest die Sehnsucht nach mehr von Gott. Habe da den Manager der Konferenzen hier getroffen und er erzählte mir, dass er auch schon mal in unserer Gemeinde vor einigen Jahren war - er heißt Suzi Jacob, hatte mal bei Diguna gearbeitet vor ca. zehn Jahren. Das war echt eine ermutigende Begegnung – die Welt ist so klein ;-) übrigens liebe Grüße von ihm, falls ihn jemand kennt.
Albina
23.09.2009, 17:56 Uhr
Hallo liebe Jugend,
ich bin mittlerweile in Uganda :-)
Mein Flug verlief ganz gut, abgesehen davon, dass ich in Nairobi erst einmal statt der einen Stunden 16 Stunden auf einen Flug nach Uganda warten musste (es wurde gestreikt). Aber die Zeit war trotzdem sehr schön. Ich habe da eine Jugendliche aus Thailand und eine aus Virginia/USA kennen gelernt und wir haben die Zeit zusammen gut überbrückt. Zwischendurch haben wir uns einfach mitten in der großen Menschenmenge vor den Displays vom Flughafen auf den Boden platziert und geschlafen (man kann so auch ganz gut schlafen, auch wenn einige Menschen hin und wieder über einen steigen; man muss halt das Beste aus der Situation machen ;-) ).
Im Moment lerne ich meine ganzen Aufgaben kennen und gucke, was ich wie und wann und wo mache.
Meine Aufgaben sind im Moment:
Sport- und Kartenspiele mit den Kindern vom Reha-Center machen und mit ihnen basteln
Die Kinder vom Reha-Center insgesamt etwas beschäftigen (wir toben viel rum)
Andachten im Reha-Center und demnächst vielleicht auch in der Cub-School (Schule für Erzieher/inen)
Worship-Team
Mithelfen beim Fellowship (Jüngerschaftsschulung mit Jugendlichen) und bei Kinderstunde
Englischunterricht an einen Schneider aus dem Dorf
Deutschunterricht für die Mitarbeiter vom Reha-Center
An zwei Tagen in der Woche auf Joel (Missionarskind) aufpassen, ihn beschäftigen
Buchhaltung / Verwaltungsarbeit (ich bin die Stellvertretung für die Verwaltungsarbeit von Namutamba )
Mithelfen bei den Outreaches (Außeneinsätze in den umliegenden abgelegenen Dörfern), z.B. Files raussuchen
Mitarbeit bei der Gottesdienstgestaltung
Gitarrenunterricht an unseren Nachtwächter aus dem Dorf und eine Jugendliche
Unterricht in der Schule vom Reha-Center
Zusätzliche Projekte wie im Moment das Steichen von den Mauern im Reha-Center oder Gartenarbeit im Reha-Center mit den Kindern
Mir macht das hier richtig Spaß. Die Welt ist hier irgendwie ganz anders als in Deutschland. Beziehungen zu den Menschen sind ziemlich wichtig, die Menschen freuen sich oft über die kleinsten Kleinigkeiten, man trifft oft lächelnde und lebensfrohe Gesichter, besonders bei den Kindern.
Was mich besonders bei den Kindern vom Reha-Center beeindruckt ist die selbstständige Art die Morgenandacht mit Worshipteil oder den Kindergottesdienst am Sonntag zu machen. Die Kinder kommen alle in den Gemeinschaftsraum, Kinder von 1 Jahr bis Jugendliche von 24 Jahren. Dann fängt ziemlich bald zum Beispiel ein dreijähriges Kind an, ein Lied anzustimmen (hier werden die Lieder oft so gesungen, dass einer mehr oder weniger vorsingt und die anderen versetzt nachsingen oder Hallelulja Hosanna oder so singen). Dabei werden alle möglichen Instrumente wie Rasseln, Bongos oder andere selbstgemachten Instrumente benutzt. Zwischendurch fangen alle Kinder einfach mal an zu beten oder erzählen etwas, was sie mit Gott erlebt haben (oft kleine Kinder!).
Man kann hier insgesamt relativ gut über den Glauben reden. Wo wir aber vor allem hier auch die Arbeit sehen, ist die Tiefe des Glaubens, weil einiges auch noch ziemlich oberflächlich oder teilweise auch aufgesetzt ist. Das Evangelium kennen die meisten, aber die wirkliche Nachfolge ist ziemlich unbekannt.
…
Da kann man eigentlich noch viel erzählen, aber das wäre hier zu viel.
Deswegen nur kurz noch was zum Thema Abenteuer:
Letzte Woche hat unser Tagwächter eine schwarze Mamba (hochgiftige Schlange) bei unseren Nachbarn gefunden und uns in den Garten gebracht. Ich habe sie auch kurz hochgehoben ;-) sie war schon halb tot
Nachts hört man hier manchmal ziemlich dämonische Schreie von den Nachbarn (eine unser Nachbarin scheint auch tatsächlich damit was zu tun zu haben)
Ich hatte meine erste Malaria direkt am Anfang , habe es aber überlebt ;-)
Gestern habe ich ein Chamäleon aus dem Busch gefischt
Die Fahrten sind jedesmal ein besonderes Abenteuer für sich, ob mit unser Ambulance oder den Matatus (Bullis) oder den Borda-Bordas (Motorradtaxi-sehr beliebtes Verkehrsmittel).
Mein Tag in der Hauptstadt Kampala war auch sehr interessant: Es gibt viele Verkehrmittel auf den Straßen, aber keine Verkehrregeln. Alles fährt durcheinander!
…
Ich fühle mich hier irgendwie richtig zu Hause, trotz der Sprachbarriere und der kulturellen Unterschiede. Sowohl mit den Einheimischen als auch mit dem deutschen Team sind gute Beziehungen entstanden... ich fühle mich hier also wohl ;-)
Okay, ich melde mich mal demnächst mal wieder ;-)
Gott mit uns!
Ganz liebe Grüße aus Afrika!
Albina
Albina
13.08.2009, 12:13 Uhr
Hallo,
ich bin von den Seminaren jetzt wieder zurück und fliege übermorgen nach Uganda.
Mich haben die Seminartage sehr geprägt und mir einiges zum Nachdenken gegeben.
Ich habe mal die einzelnen Gedanken für euch auch aufgeschrieben:
1.Wir sollten mehr andere Gemeinden (zum Beispiel nicht die Russlandsdeutschen Gemeinden) besuchen und kennen lernen. Wir sind in vielen Dingen schon ähnlich, weil wir die selbe Herkunft haben und so und unser Horizont ist da relativ eingeschränkt, weil wir das Christenleben eher einseitig erleben. Die FSJler auf den Seminartagen waren aus ganz Deutschland (vom Bodensee bis zur Nordsee) und das war so interessant, wie vielfältig Gott ist...
2.Ein Tipp: Schreibt mal jeder für sich persönlich auf, warum du gerne Christ bist und nicht Moslem oder so. (Argument: „Er gibt mir einen Sinn im Leben“ würde da also nicht wirklich passen). Schreibt das so auf, dass ihr das einem Nicht-Christen erzählen könntet.
3.Tipp: Vielleicht machen das auch schon einige, aber das ist mir noch mal neu bewusst geworden, wie wichtig das ist: Nimmt euch einen Tag (Sonntag eignet sich da gut), an dem ihr mindestens drei Stunden mit Gott verabredet seid. In diesen drei Stunden sucht ihr euch einen einsamen Ort, nimmt euch ein bisschen was mit (Bibel, Trinken, Musik, Gitarre, Buch, Notizblock,...) und verbringt die Zeit mit Gott im Gespräch. Und das nicht nur ab und zu, sondern regelmäßig. Es wird eine heftige Zeit sein!
4.Wir sollten lernen als Christ nicht verkrampft zu leben, also nicht ständig im Voraus überlegen, wie man wo und was für ein Zeugnis sein kann, sondern mit Gott die Gemeinschaft intensiv halten und ganz normal leben, dann kann Jesus am besten durch uns leben, weil wir dann nicht auf unsere Ideen und Kraft bauen, sondern für ihn offen sind und er durch uns lebt.
5.Etwas, was mir total gefallen hat: Einen Sonntag hatten wir den Gottesdienst für uns selber gestaltet und da kamen wir am Vorabend darauf noch zu sprechen. Da hat dann ganz spontan einer zu dem gesagt, der predigen sollte, dass er für ihn jetzt gerade beten möchte und dann haben wir so wie wir standen, für ihn und seine Predigt gebetet. Wir sollten nicht nur zu aufgeforderten Zeiten Gebetsgemeinschaften machen, sondern auch einfach mal so zwischendurch...
6.Wenn wir über eine Sache Erkenntnis haben wollen, dann sollten wir dafür auch beten und dann wird Gott sie uns geben, wenn es uns nützlich ist, das kann aber auch ein bisschen dauern. Also auch Geduld haben.
7.Ein Vorschlag: Liest die Bibel in eurer Stillen Zeit so, dass ihr über das, was ihr gelesen habt, eine Andacht spontan halten könntet.
8.Es gibt nichts, was auf der Welt geschieht, das nicht in Gottes Hand liegt. Die Einstellung sollten wir haben, das heißt Glaube.
Gottes Führung und Segen beim Nachdenken :-)
Liebe Grüße
Albina
Albina
28.07.2009, 00:30 Uhr
Hallo!
Meine ersten Erlebnisse im FSJ kommen noch hier auf die Seite, weil mein Blog noch nicht ganz fertig ist. Das nächste mal werdet ihr dann alles von meinem Blog aus erfahren können. (Christian, kannst du dann einen Link zu meinem Blog machen: www.albina-in-afrika.over-blog.de)?
Also...
Ich bin gerade auf den Vorbereitungsseminaren in der Nähe von Gießen und kann nur sagen: Es ist eine so heftige Zeit hier!! Es gibt so viel Dinge, die mir in diesen paar Tagen so bewusst geworden sind und Erkenntnisse, die da bekommen durfte, ich komme da gar nicht so schnell hinterher mit dem Verarbeiten.
Unsere Seminare, die wir hier die ganze Woche über hatten, heißen z.B. „Wer bin ich in Christus?“, „Freuden und Ängste“, „Erwartungen“ und „Brief an Gott“... . Außerdem machen wir Bibeldiskussionen, haben unseren Gottesdienst am Sonntag gestaltet und zusammen gefeiert machen Zeugnisabende am Steinofen oder Lagerfeuer. Neben den Seminaren haben wir auch Freizeit, in der wir die Gemeinschaft mit Gott bewusst persönlich pflegen, aber auch die Zeit nutzen, um uns gegenseitig näher kennen zu lernen, auszutauschen und viel Sport zu machen ;-)
Was ich auch besonders genieße, sind die Stillen Zeiten in der wirklich sehr schönen (einsamen) Natur, ob es nachts ist oder morgens... einfach nur heftig!
Es gibt hier an Freizeitmöglichkeiten nichts, was es nicht gibt: Schwimmbad, Beachvolleyballfeld, Fußballfeld, Lagerfeuerstelle, Park, Sporthalle,… . Ein Tag ohne Muskelkater gibt es hier kaum (zumindest bei mir). Wir, das sind 14 FSJler aus ganz Deutschland, die in den nächsten Wochen nach Südamerika, Afrika oder die Philippinen für einen einjährigen Missionseinsatz ausreisen werden.
Etwas, was mir auch ganz praktisch klar geworden ist, ist der Gedanke, den Watchman Nee in dem Buch „Sitze, wandle, stehe“ ausführt zu dem Wort „sitze“. Ich erlebe das hier so richtig praktisch, was es heißt in Gott zu ruhen und was es heißt, wenn man nicht in Gott ruht, sondern selber Dinge tut... überhaupt gibt es so vieeeeele Dinge, über die ich im Moment nachdenken muss.
Ich freue mich schon auf die nächsten zwei Tage, die wir FSJler hier in Flensungen noch zusammen erleben werden. Morgen wollen wir zusammen grillen und beim Lagerfeuer unsere Zeugnisse und Erlebnisse mit Gott wieder austauschen :-) Es fasziniert mich, wie Gott uns alle, die wir so unterschiedlich sind und so unterschiedlich geprägt sind, zu einer Einheit macht! Ich genieße es richtig, diese wirklich sehr unterschiedlichen Menschen kennen zu lernen und zu sehen, wie Gott uns alle verbindet und wir in ihm eine Einheit sind, obwohl wir uns gerade mal eine Woche kennen.
Am Mitwochabend werde ich dann für vier Tage wieder nach Paderborn kommen, zwischendurch aber für eineinhalb Tage wieder in Siegen für das Aussendungsgespräch sein. Danach geht es für weitere 10 Tage nach Niedenstein, in der Nähe von Kassel. Da freue ich mich auch schon so.
Ich wünsche euch eine von Gott beschenkte Zeit und eine verändernde Zeit!
Bis diesen Sonntag wahrscheinlich
Liebe Grüße
Albina
Droemmich
31.03.2009, 14:56 Uhr
Hatte heute theoretische Prüfung für Führerschein! Hab bestanden! Gott sei Dank! Als ich die letzte Zeit gelernt hab, war ich schon sehr sicher und hab kaum Fehler oder gar keine gemacht. Als ich heute ca. 1 - 2 Stunden vor der Prüfung noch gelernt hab, hab bei ich sogut wie jedem Bogen über 10 Fehler gemacht. Ein Bogen war sogar über 20 Fehler und ich war total verunsichert. Ich hab Gott gesagt, dass ich egal ob ich durchfalle oder nicht dankbar sein werd, aber trotzdem hab ich ihn angebettelt, dass ich bestehe. Und ich hab bestanden.
Danke, für die die gebetet haben!
Albina
24.03.2009, 20:35 Uhr
Vorhin bin ich mit dem Auto nach Paderborn gefahren, um meinen Bruder abzuholen und die Sonne ging gerade in der Zeit unter. Während der Fahrt habe ich einfach nur staunen können, wie schön Gott die Welt geschaffen hat. Ich musste daran denken, dass wir einmal bei diesem großen Gott in der Herrlichkeit leben dürfen und wir in dieser engen Gemeinschaft mit ihm im Himmel sind, ewig!
In dem Moment habe ich Gott einfach nur gesagt, wie sehr ich mich darauf freue, wenn ich einmal bei ihm im Himmel, am Ziel, bin und in diesem Moment guckte ich links aus dem Fenster und sah, wie eine ziemlich große Sternschnuppe genau in dem Moment am Himmel aufleuchtete. Genau in dem Moment!
Albina
21.03.2009, 20:14 Uhr
Das Referat habe ich übrigens geschafft, gerade einmal komplett auszudrucken ;-)Albina
21.03.2009, 20:01 Uhr
Ich habe heute Stunden damit verbracht, ein Referat für die Schule zu machen (Thema extrem uninteressant) und habe mich da echt durchgequält.
Blöderweise habe ich das nicht abgespeichert :-(
Als ich gerade fertig war und das erste Exemplar ausgedruckt habe, stürzt gerade in diesem Moment der Computer ab. Alles natürlich weg!
Aber ich musste echt staunen: Die fünf Stunden, die ich daran gesessen habe, passiert nichts und gerade in den Sekunden, wo ich fertig werde, stürzt der Computer ab.
Das ist kein Zufall! Gott zeigt in solchen Momenten, dass er einfach über alles wacht und lässt uns ihn erleben und wir dürfen ihn preisen!
Julia
16.03.2009, 13:48 Uhr
ahhhh ich hab mir grad den Eintrag nochmals durchgelesen. man könnte es auch ein wenig flasch verstehen :-)
also das ganze soll auf gar keinen fall überheblich rüberkommen. ich wollte euch nur ermutigen, weiter und intensiver für ungläubige Freunde/Verwandte zu beten. und und ich wollte euch darauf aufmerksam machen, dass Gott in unserer Jugend wirkt und uns immer mehr Zuwachs schenkt.
das wars auch schon ;-)
Julia
16.03.2009, 13:42 Uhr
Achjaaa und wenn ich schon mal am Schreiben bin, kann ich auch gleich (auch wirklich nur ganz kurz ;-)) meine Freude über Gottes Wirken äußern. Es ist unglaublich wie Gott wirkt. Gerade in letzter Zeit wird mir das immer bewusster.
Ich hab vor einiger Zeit mit meiner Gebetspartnerin (Sarah Bunte) angefangen, für bestimmte Leute zu beten aus Neuenbeken und Benhausen. und wir beide dürfen gottes Gegenwart und Wirken immer mehr spüren. Wir bekommen in der Jugend (falls ihr das noch nicht bemerkt habt :-) ) immer mehr Zuwachs. Ich bin Gott wirklich sehr danbar dafür.
Ich möchte euch sehr gern ermutigen, weiter für eure ungläubigen Freunde/Verwandte zu beten und das Evangelium weiter zu erzählen.
Gott wirkt.
Ihm die Ehre dafür!!
Julia
16.03.2009, 13:25 Uhr
Hola alle zusammen!! :-)
Ich hätte nicht gedacht, dass sich doch so viele für den Urlaub, den Steffi und ich auf den Kanaren verbracht haben, interessieren und wissen wollen, wie es war etc. Deswegen wollt ich einfach mal kurz zusammenfassen, wie alles abgelaufen ist und wie es uns ergangen ist usw.
Es waren wirklich zwei unglaublich gesegnete Wochen. Kurz vor unserem Abflug hatten wir noch kein konkreten Schlafplatz und keine konkrete Vorstellung von unserem Trip in den Süden ;-). wir haben viel gebetet, Gott vertraut und unseren Rucksack daraufhin gepackt :-).
über couchsurfing haben wir 2 personen kennengelernt, bei denen wir in der zeit wohnen durften. eine woche waren wir dann letztendlich auf Tenerife und eine Woche auf Gran Canaria. Auf Gran Canaria hat uns beiden persönlich die Zeit am besten gefallen, da wir dort in einer unglaublich gastfreundlichen und offenen Familie wohnen durften. zwei Canarios, bei denen wir gewohnt haben und die uns die Insel gezeigt haben, werden höchstwahrschienlich im Sommer zu mir und Steffi nach Paderborn kommen. Die schleppen wir selbstverständlich sofort mit zur Jugend :-) dann könnt ihr sie auch kennenlernen. Wir hoffen, dass die Tochter der Familie im Sommer auch bei PaderCamp dabei sein wird. Wir haben uns vorgenommen, auch weiterhin für die Familie zu beten und mit ihnen, also eher mit Pedro (der 19-jährige Sohn), den Kontakt zu halten.
Ich bin Gott unglaublich dankbar, dass Steffi und ich dort, wo Gott uns hingeführt hatte, Zeugnis sein durften für ihn. Ich danke ihm dafür, dass wir so viele liebe Menschen kennenlernen und wir so viele wunderschöne Stellen dieser Welt bestaunen durften. Kilometerlange Sandstrände, grandiose Meeresausblicke, superschöne landschaftsbilder in der Bergen und natürlich gaaanz viel Sonne und Wärme
Gott ist wirklich ganz wunderbar. Er hat natürlich auch „unsere gemeinsame Zeit“ gesegnet. Er hat unsere Freundschaft gestärkt. Wir durften uns noch mehr kennen und lieben lernen, gemeinsam in der Bibel lesen und über Gottes Gegenwart und Wirken staunen.
Alles war also sehr sehr gut und hat sich richtig gelohnt
Gott allein die Ehre dafür.
Danke fürs Durchlesen und Zuhören ;-)
Gott segne Euch!
Eure Julia
Albina
21.02.2009, 21:44 Uhr
Ein Zitat von Watchman Nee, auf das ich heute gestoßen bin:
"Erkennen wir doch die Vergänglichkeit der Zeit und werden wach für unsere große Verantwortung angesichts der dringenden Not um uns herum! Wenn uns der Ernst der Lage bewusst ist, werden wir keine andere Wahl mehr haben, als zu arbeiten, selbst wenn wir auf Essen und Schlaf verzichten müssen, um das Ziel zu erreichen. Unsere Zeit ist fast vorüber, die Not ist nach wie vor verzweifelt und unsere heilige Verpflichtung ist noch nicht erfüllt. Geben wir sterbliche Menschen doch uns selbst mit all unseren Kräften denen, die um uns herum am Sterben sind!"
Leute, lasst uns nicht träge sein! Lasst uns morgens mit der Einstellung aufwachen, dass wir einen Auftrag haben und abends mit der Einstellung einschlafen, dass der Auftrag noch längst nicht erfüllt ist! Gott soll uns täglich verändern, ihm ähnlicher machen und uns da gebrauchen, wo die Not groß ist… hier auf dieser Welt.
Es gibt so viel Arbeit...lasst uns aufstehen und losgehen!
christian
19.02.2009, 12:01 Uhr
Hallo liebe Jugendlichen.
Einige fragen sich wahrscheinlich, was mit mir los ist. Ich wollte Euch einfach mal erzählen, was bei mir in den letzten Wochen so los war.
Vor etwa 2 Wochen bin ich das erste Mal ins Krankenhaus gekommen, weil ich nachts mehrmals mit einem ganz eigenartigen Kribbeln im Gesicht aufgewacht bin, was dann aber sofort wieder verschwand. Dazu hatte ich ziemlich hohen Puls. Morgens war ich dann total schlapp und hatte ein ziehen im Nacken gehabt. Ich wurde vom Krankenwagen abgeholt und dann im Krankenhaus untersucht. Komischer weise wurde nichts gefunden. Alles schien okay. Nach 3 Tagen durfte ich dann wieder nach Hause, wobei ich mich immer noch sehr schwach gefühlt hatte und mir ein paar mal schwindelig wurde.
Zwischendurch hatte ich immer wieder Bauchschmerzen und habe mich sehr schwach gefühlt. Als ich dann am darauf folgenden Dienstag zur Berufschule gefahren bin, habe ich einen extrem starken Druck beim Herzschlag gefühlt. Ich habe mich über die ersten zwei Stunden gequält und wurde dann von meiner Mutter abgeholt und zum Arzt gebracht. EKG und Blutdruck Messungen ergaben alle normale Werte. Ich dachte ich werde verrückt. Fühle mich als ob ich gleich sterbe und alles scheint in Ordnung. Die Ärztin meinte, dass es eventuell an Überlastung liegen könnte und hat mich deshalb für knapp 2 Wochen krank geschrieben. So ging das dann weiter. Ich bin noch einmal mit anderen Anzeichen ins Krankenhaus gekommen, wo sich wieder nichts ergab und die Ärzte dann ganz sicher gesagt haben, dass zu viel Stress in den letzten Jahren und Überlastung das Problem waren. Mein Körper spielte einfach verrückt, um zu zeigen, dass es nicht mehr geht. Ich kam also wieder nach Hause, wo es mir jetzt seid ca. einer Woche sehr unterschiedlich erging. Die meiste Zeit lag ich im Bett. Manchmal ging es mir richtig schlecht und ich konnte teilweise bis 3, 4 oder 5 Uhr nachts nicht einschlafen. An manchen Tagen ging es mir aber auch relativ gut. Die letzten 3 Tage habe ich dann gemerkt, dass es langsam aber stetig besser wurde. Ich kann jetzt auch schon wieder 'raus, kürzere Spaziergänge machen usw.
Ich habe in dieser Zeit an einem Buch gelesen und einige Predigten gehört. Vor allem von Hans Peter Royer. Das tat mir echt gut.
Eine Sache habe ich gelernt: Wir müssen lernen, Gott in allem Danke zu sagen. Nicht weil alles so schön ist, was uns passiert, sondern weil wir als Christen wissen dürfen, dass jede Situation nicht nur von Gott zugelassen ist, sondern von Gott gewollt ist, weil er damit etwas Gutes in uns bewirken möchte.
1.Thessalonicher 5, 18-19:
Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. Den Geist löscht nicht aus!
Albina
09.12.2008, 22:05 Uhr
Hallo!
Ich weiß nicht, was bei euch heute im Adventskalender war, bei mir war heute eine unglaublich schöne Zeit mit Gott drin, auch wenn ich sie erst zum Abend hatte;
Gestern und heute war ich relativ schlecht am Morgen aus dem Bett gekommen, was zur Folge hatte, dass ich weniger Zeit mit Gott verbrachte und wodurch diese wenige Zeit, die übrig blieb, auch nur wenig intensiv war. Das wirkte sich auch auf den ganzen Tag aus. Wenn bei mir der Tag ohne Gott oder nur begrenzt mit Gott beginnt, verlaufen diese Tage oft nicht gut. Heute nachmittag war ich auch ziemlich müde und war zu wenig zu bewegen.
Es ist einfach großartig, was Gott wieder daraus gemacht hat. (Das soll jetzt nicht dazu motivieren, uns von unseren Launen treiben zu lassen, im Gegenteil, sondern es soll einfach zeigen, wie großartig Gott ist und wie wichtig ihm diese Beziehung zu jedem Einzelnen von uns ist.)
Ich musste meinen Bruder abends nach Paderborn bringen und musste dann zwei Stunden auf ihn warten. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust darauf, aber ich hatte keine andere Wahl. Weil ich schon am Morgen nicht viel Zeit mit Gott verbracht hatte, nahm ich mir meinen MP3-Player mit, auf den ich gestern noch 90 Predigten kopiert hatte, meinen Leptop (ich schreibe die Predigten dann meistens mit) und meine Bibel. Gott hat diese Zeit, in der ich dann im Auto warten musste, einfach so gesegnet. Ich wollte jetzt nicht unbedingt alle Predigten auf dem MP3-Player durchgucken, um auszusuchen, welche ich hören wollte, deswegen habe ich einfach gleich die zweite Predigt genommen, obwohl ich alle Predigten schon einmal gehört hatte, auch diese.
Aber Gott hat wieder zu mir durch diese Predigt gesprochen und wir hatten einfach eine schöne Zeit zusammen. In dieser Predigt wurde ein Tagebucheintrag eines Mannes vorgelesen, der mir sehr gefiel, weil er viele Wahrheiten umfasst. Ich habe ihn mal aufgeschreiben:
>>
20. Juni 1930
Eine tiefe Unzufriedenheit veranlasste mich vor 2 Jahren dazu, einmal zu versuchen, mein Handeln alle 15 oder 30 Minuten mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen. Die Leute, mit denen ich darüber sprach, sagten, dass sei unmöglich. Ich schließe daraus, dass sie es selbst nie probiert haben.
26. Juni.1930
Gestern und heute habe ich ein neues Abenteuer ausprobiert, das nur schwer zu erklären ist. Ich spüre Gott durch einen bewussten Akt des Willens. Ich will, dass er meine Finger leitet, wenn sie jetzt auf der Schreibmaschine schreiben, ich will, dass er in meinen Schritten ist, wenn ich laufe, dass er meine Worte lenkt, wenn ich rede, meine Kiefern, wenn ich esse. Wahrscheinlich hast du deine Einwende gegen eine solche Inprospektion. Versuche es nicht, solange du nich in deiner Beziehung zu Gott so unzufrieden bist, wie ich. Aber gesteh mir doch wenigsten zu, dass ich Gott suche, wo ich kann. Ich habe genug, von der Kleinigkeit und Nutzlosigkeit des Ich, das sich nicht führen lässt.
29. Juni 1930
Ich habe das Gefühl, dass ich jede Stunde einfach getragen werde. Es ist dieses Gefühl, mit Gott auch in den kleinsten Dingen zusammen zu arbeiten, das mich so erstaunt. Es scheint, als müsste ich nur auf eines achten, dann passiert alles andere von ganz allein. Dann kümmert sich Gott um den Rest. Meine Aufgabe ist es, in dieser Stunde im ständigen inneren Gespräch mit Gott zu bleiben, auf seinen Willen zu reagieren, damit diese Stunde reich und herrlich wird.
1. März 1030
Wie praktikabel ist es nun für den normalen Menschen? Ich denke, selbst ein Bauer könnte so leben. Meine Augen auf der Furche, meine Hände an den Zügeln, meine Gedanken bei Gott. Auch die Millionen an den Webstühlen und Drehbänken könnten herrliche Stunden erleben. Die Stunde eines Nachtwächters könnte zur herrlichsten Stunde werden, die je ein Mensch auf Erden erlebt hat.
15. März 1930
In jedem wachen Augenblick habe ich diese Woche auf ihn geblickt. Vielleicht mit Ausnahme von einer Stunde oder zwei. Wie unendlich reicher ist dieses direkte Eingreifen Gottes als die alte Methode, die ich jahrelang benutzt und empfohlen habe, das endlose Lesen von Andachtsbüchern. Es scheint mir jetzt beinahe, als dürfte selbst die Bibel nicht als Ersatz für diese unmittelbare und direkte Begegnung mit Gott gelesen werden.
23. April 1930
Nach einer schlechten Woche da ist es mir nicht gelungen, habe ich heute morgen wieder ganz neu angefangen und habe Gott ganz nah im Sonnenaufgang erlebt. Dann habe ich versucht ihm beim Rasieren, beim Anziehen, beim Frühstücken, die Kontrolle über meine Hände zu übergeben. Oh, dieser Versuch ständig im Kontakt mit Gott zu bleiben, ihn zum Gegenstand meines Denkens zu machen, zum Gegenüber in meinen Gesprächen, ist das erstaunlichste, das ich je erlebt habe. Und es funktioniert! Ich schaffe es zwar noch nicht einen halben Tag, noch nicht, aber ich glaube, dass ich es eines Tages einen ganzen Tag lang schaffen werde. Es geht darum, sich neue Denkgewohnheiten zuzulegen. Ich freue mich jetzt so an Gottes Gegenwart, dass ich das Gefühl habe, ich hätte etwas Kostbares im Leben verloren, wenn ich auch nur eine halbe Stunde nicht an ihn denke. <<
Es ist schon interessant zu sehen, dass ich die intensivsten, ehrlichsten und schönsten Zeiten mit Gott im Auto erlebe. Ich glaube ich weiß jetzt, warum wir so weit weg von Paderborn gezogen sind: Gott wusste schon damals, dass er diese Zeiten der langen Autofahrt und des Wartens im Auto ganz besonders mit mir nutzen möchte. Danke Gott! (Ich bin mal gespannt, welcher Ort es in Afrika sein wird, denn ein Auto werde ich da nicht oft haben ;-) )
Wieder etwas länger geworden :-), geht leider nicht kürzer :-(.
Wünsche euch eine ganz intensive Beziehung zu Gott und viele schöne Adventsgeschenke von Gott!
Albina
28.11.2008, 11:34 Uhr
So, lange nicht mehr geschrieben. Dafür jetzt ganz viel (hoffe, ist kein Problem), ist auch einiges passiert :
Wenn ich auf die letzten zwei bis drei Monate zurückschaue, kann ich nur staunen, wie Gott mich geführt hat. Ursprünglich wollte ich nach dem Abitur eine Ausbildung als Kinderkrankenschwester anfangen, bis ich einen Studienplatz für`s Medizinstudium bekomme und dann Medizin studieren. Im Sommer diesen Jahres hatte ich dann aus Interesse im Internet nach Missionsgesellschaften recherchiert, die Ärzte aussenden, weil ich mir vorstellen konnte, als Ärztin einmal ins Ausland in die Mission zu gehen. Da bin ich auch das erste mal auf das Deutsche Missionärte-Team gestoßen. Da es einige Jahre dauert, bis man Ärztin ist, habe ich es in den Hinterkopf geschoben und habe gedacht, dass das irgendwann einmal relavant sein wird, aber noch nicht jetzt.
Im September wurde es dann langsam Zeit, die Bewerbungen abzuschicken. Kurz bevor ich die Bewerbungen für die Ausbildung abgeschickt habe, ist mir per „Zufall“ ein Artikel in die Hände gefallen, in dem es darum ging, dass der Staat mehr Geld in die Entwicklungshilfe stecken will und so jetzt ein Pilotprojekt gestartet hat, das weltwärts heißt, und das die FSJler finanziell komplett entlastet. Da fiel mir wieder das DMÄT ein und ich erinnerte mich, dass ich dort auch etwas davon gelesen hatte, dass man als Abiturient ein Jahr einen Missionseinsatz in Ostafrika machen kann. Ich wusste jetzt nicht, was ich machen sollte, den Missionseinsatz im Ausland oder erst die Ausbildung, das Studium und dann den Missionseinsatz. Damit bin ich dann zu Gott gegangen und habe es ihm abgegeben und ihn gebeten, dass er mir zeigt, wo er mich haben will im nächsten Jahr. Eine Woche später habe ich zwei Bewerbungen für die Ausbildung abgeschickt und eine E-mail an das DMÄT. Das war am Montag. Am Dienstag darauf meinte Valentina´s beste Freundin zu Valentina, dass sie mir sagen soll, ich soll nicht auf die Antwort vom DMÄT warten, sondern da anrufen, weil die E-mails oft untergehen, wie es ihr eine andere Freundin erzählt hatte. Also nahm ich das Telefon in die Hand und rief da an. Zuvor hatte ich erfähren, dass der nächste Term bereits in eineinhalb Wochen beginnt und hatte befürchtet, dass ich zu spät bin. Es war tatsächlich knapp gewesen, aber ich wurde beim Telefonat direkt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, zu dem ich dann auch ging. Gott kommt wirklich nicht zu spät, auch wenn wir manchmal meinen, Gott lässt sich Zeit mit seinen Entscheidungen. Nach dem wirklich gesegneten Vorstellungsgespräch, das über zwei Stunden ging, meldete ich mich auch direkt für das nächste Einsteigerwochenende an, das eine Woche später begann.
Ein paar Tage später bekam ich meine Bewerbung für die Ausbildungsstelle zurückgeschickt, weil die Stellen es nicht mehr über das schriftliche Bewerbungsverfahren machen, sondern über ein Online-Verfahren, das über zwei Stunden lang ist. Bei unserer lahmen Internetverbindung würde das mindestens die doppelte Zeit in Anspruch nehmen. Für mich zeigte sich hier schon, dass Gott mich in Richtung Missionseinsatz mit dem DMÄT lenkte. Das Vorbereitungswochenende hatte mich sehr ermutigt und ich habe viele lebendige Christen getroffen. In der Zeit nach dem Wochenende, aber auch schon davor, habe ich sehr intensiv dafür gebetet, dass Gott mir zeigt, wo er mich haben will. In den nächsten zwei Wochen zeigte mir Gott immer wieder, entweder durch Erlebnisse, Stille Zeit, Predigten, Lieder oder das, was mir andere Menschen sagten, dass er mich in Afrika haben will. Ich nehme mal zwei Beispiele heraus.
Ich habe mir ständig Gedanken gemacht, wie denn das Geld zusammenkommen soll, wenn weltwärts das nicht unterstützt, und wie ich auch die Vorbereitungswochenenden bezahlen soll, weil jedesmal das Hotel bezahlt werden muss und auch die lange Anfahrt. Da habe ich das Gott gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie das klappen soll und wo ich das Geld hernehmen soll. In der Woche vor dem ersten Vorbereitungswochenende bekam ich eine E-mail, in der die Frau des Leiters vom DMÄT uns aufforderte, Fahrgemeinschaften zu bilden. Ich versuchte am nächsten Tag den ganzen Nachmittag und Abend die Leute zu erreichen, die aus dem Norden kommen und mich eventuell mitnehmen könnten, weil ich das Auto nicht für das ganze Wochenende mitnehmen konnte. Aber ich konnte sie nicht erreichen. Ich ging mit dem Gebet ins Bett, dass Gott das bitte regeln soll, wenn er mich da haben will. Am nächsten Tag wollte ich dann weiter versuchen, sie zu erreichen. Nach der Schule checkte ich noch kurz meine E-mails und las dann eine gerade zugeschickte E-mail, in der die aktuelle Adressenliste der Teilnehmer war. Zu meiner Freude las ich da, dass Kathy Thiessen aus Schlangen auch dahin fährt. Sie war auch relativ kurzfristig noch eingestiegen. Ich rief sie direkt an und konnte sie auch gleich erreichen. Sie bot mir dann an, dass sie mich mitnehmen kann, weil sie ein eigenes Auto hat. So spare ich mir jetzt ein Haufen Zugkosten. Blieben also noch die Hotelkosten. Am Tag vor dem Vorbereitungswochenende kam dann noch eine E-mail vom DMÄT, dass eine andere Teilnehmerin, die in der Stadt wohnt, wo die Wochenenden stattfinden, mir anbot, dass ich bei ihr schlafen kann, damit ich die Kosten für`s Hotel nicht habe. Total die Gebetserhörung!
Ein zweites Beispiel ist die Frauenstunde vor dem zweiten Vorbereitungswochenende. Ich habe in der Zeit davor immer wieder von Gott gezeigt bekommen, dass das der richtige Weg ist, aber ich war in dieser Woche wieder ins Zweifeln gekommen, weil ich Angst hatte, dass das mein Wille ist und nicht Gottes. Das habe ich ihm auch gesagt und ihn darum gebeten, dass er mir noch ein klares Zeichen gibt. In der Frauenstunde meinte dann Rita, die mich und meine Situation überhaupt nicht kannte, dass wir wenn wir beispielsweise einen Missionseinsatz in Afrika für ein Jahr planen, nicht immer auf die Umstände gucken sollten, weil sie unmöglich gewaltig sind, sondern Gott vertrauen sollten, dass er sie löst, wenn er uns da haben will (vielleicht mit etwas anderen Worten, aber sinngemäß etwa so). Das waren für mich klare Worte von Gott. Das sind jetzt nur zwei Beispiele. Es gab noch einige andre Erlebnisse.
Auf jeden Fall weiß ich jetzt, dass Gott mich da haben will und dass er auch das finanzielle Problem lösen wird, ich weiß zwar nicht wie, aber er wird es machen. Es hat sich nämlich mitlerweile rausgestellt, dass weltwärts das wahrscheinlich nicht unterstützen wird, weil sie nicht wollen, dass dann im Leitbild das Wort Mission auftaucht und das widerspricht absolut dem Leitbild des DMÄT.
So, das war`s.
Wünsche euch Gottes Führung in eurem Leben.
Albina
27.09.2008, 23:41 Uhr
Wir (Christina T., Valentina und ich) sind wieder aus Italien zurück.
Danke an die, die für uns gebetet haben!
Gott hat die Zeit sehr gesegnet und wir konnten ihn auch da besonders erleben.
35 Stunden waren wir ungefähr mit dem Bus unterwegs, in denen wir die erstaunliche Natur, die Gott gemacht hat und die Gott gehört, bewundern konnten. Dort in Italien hatten wir die Möglichkeit am Strand spazieren zu gehen, unglaublich schöne Plätze dieser Erde zu sehen und sein Werk einfach zu bewundern.
Das ist nur ein Teil von dem, was wir und was ich persönlich von Gott dort erlebt haben…
Was für ein liebevolles Bild ist es, zu sehen, dass Gott die ganze Welt mit ihrer Schönheit gehört und dass er uns auf dieser Erde weidet. Er versorgt uns mit dem, was wir brauchen, er erzieht uns liebevoll und er gebraucht uns, wenn wir ihn lassen. Wo ist solch ein Gott?!
Heute las ich diesen Psalm, der mich an diese letzte Woche noch einmal zurückdenken ließ und mir die Dankbarkeit zu Gott aufs Herz legte:
„In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch sein. Sein ist das Meer, er hat es ja gemacht, und das Trockene, seine Hände haben es gebildet. Kommt lasst uns anbeten und uns neigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, der uns gemacht hat! Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide und die Herde seiner Hand.“ Psalm 95, 4 – 7.
Wünsche euch allen viele Erlebnisse mit Gott!
christian
22.09.2008, 15:04 Uhr
Ich hatte heute einen ziemlich interessanten Vers in meiner Stillen Zeit.
In Lukas 14 ab Vers 25 zählt Jesus Bedingungen zur Nachfolge auf. Unter anderem auch dass wir unsere Eltern, unsere Frau, unsere Kinder und auch uns selbst hassen sollen (womit er natürlich nicht wortwörtlich "hassen" gemeint ist).
In Vers 33 heißt es dann aber auch:
So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.
Ich war ein wenig verwundert über diesen Vers, weil man hier nicht so einfach sagen kann, dass Jesus das anders meinte, und habe deshalb im Kommentar von MacDonald geguckt. William schreibt, dass Jesus diesen Vers wohl auch wirklich so meinte.
Was wäre denn dann die Konsequenz davon?
Oder ist dieser Vers nur auf die Leute bezogen, die Jesus zu der damaligen Zeit nachgefolgt sind? Weil die mussten ja wirklich alles da lassen wo es grad war, wenn sie ihm hinterher wollten.
Timo
25.08.2008, 13:42 Uhr
Hallo ihr in Deutschland :-P
endlich haben wir es geschafft und haben nun auch Internet.
Wollt mich auch jetzt schomal für die Gebete bedanken.
Es ist in unseren Augen, echt heftig hier bzw. in den Projekten wo wir sein werden.
Aber genau das ist es, was wir auch hier wollten. Wir stehen nun davor, bzw. im Oktober geht der erste Einsatz los und wir sind ratlos wie man das schaffen soll. Also wir werden für 4 Wochen in einem Kinderheim mitleben usw. und es ist echt hart. Die Zustände sind echt krass und naja, für uns ist es so eine heftige Herausforderung, weil wir uns es irgendwie nicht vorstellen können, 4 Wochen unter den Umständen dort leben zu können.
Aber der Herr ist groß und er weiß was er tut. Wir wollen drauf vertrauen, dass er uns die nötige Kraft gibt, ihm zu dienen bzw. den Kindern.
Das mit meinem Blog wird demnächst alles laufen, wo ihr dann Bilder und Berichte von mir und Michi lesen könnt.
Gottes Segen euch und ich vermisse echt meine Jugend :))
Timo aus Chiang Mai, Thailand
Albina
30.07.2008, 17:03 Uhr
Apostelgeschichte 17, 27-28:
(…), obwohl er ja nicht fern ist von jedem von uns. Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt habe: Denn wir sind auch sein Geschlecht.
Bei diesem Vers habe ich mir noch ein mal bewusst machen müssen, dass Gott ständig in uns lebt, dass seine Gegenwart immer in uns ist und nicht nur zu den Zeiten in denen wir bewusst mit ihm leben. Wir geben zu jedem Zeitpunkt in unserem Leben ein Zeugnis ab, das kann gut aber auch schlecht sein. Wenn wir uns manchmal so benehmen, als wenn Gott in uns lebt und manchmal so, als wenn Gott uns nicht erfüllt, dann sind wir unglaubwürdig. Wir sollten mit unserem Verhalten immer bemüht sein, dass Gott seinen Charakter durch uns zeigen kann. Das kann zum Beispiel auch beim Sport sein, auch da lebt Gott in uns, oder beim Auto fahren…
Albina
27.06.2008, 21:31 Uhr
Eine Predigt, die sich jeder mal anhören sollte:
hier klicken
die Predigt: da hilft nur noch danken
Albina
16.06.2008, 11:25 Uhr
Hab mal meine Gedanken, die mich in letzter Zeit beschäftigen, einfach mal aufgeschrieben, um das irgendwann mal wieder nachzulesen und zur persönlichen Ermutigung.
Denke aber, dass ich sie nicht nur für mich behalten kann.
Ich hoffe, dass ihr diese Gedanken nachvollziehen könnt.
Es gibt zwei Arten von Christen: Die einen haben ihren Willen Gott untergestellt und leben in der tiefen Gemeinschaft mit Gott. Sie erleben Jesus in ihrem Leben, sie sind innerlich ausgeglichen, sie haben Frieden und sie sind die glücklichsten Menschen auf der Welt, egal in welcher Lebenssituation, weil sie auf Gott vertrauen und wissen, dass Gott seine starke und allmächtige Hand über sie hält.
Die anderen glauben, dass es einen Gott gibt, ihr Glaube hat aber keine Auswirkung auf ihr Leben. Sie besuchen zwar christliche Veranstaltungen und gehören einer Gemeinde an, ihr persönliches Leben aber ist langweilig, eingeschrenkt und diese Christen sind frustriert. Sie erleben nichts mit Jesus, versuchen nach seinen Maßstäben zu leben, schaffen es aber nicht. Sie gehören nicht der Welt aber auch nicht Gott. Das sind die unglücklichsten Menschen auf der Welt.
Es ist so wichtig, dass man sein Leben ganz oder gar nicht Gott abgibt. Die „goldene Mitte“ ist hier das Schlimmste, was man machen kann. Man wird totunglücklich.
Wie kann man aus diesem frustrierenden Christenleben rauskommen?
Die Antwort ist ganz einfach: Fang an viel Gemeinschaft mit Gott zu haben. Fang an mit Gott über das nachzudenken, worüber du sonst alleine nachdenken würdest, so als ob er jetzt neben dir steht. Halte dir im Bewusstsein, dass du vor Gott nicht weglaufen kannst. Er hat diese Welt gemacht, er hat auch den Überblick. Du musst nicht in die Kirche gehen, zur Bibelstunde gehen, dich mit Christen treffen und christliche Lieder singen, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. Gott möchte Platz in deinem Alltag haben. Die meiste Zeit unseres Lebens besteht aus dem Alltag. Wenn wir Gott aus dieser Zeit rauslassen und er nur zu bestimmten Zeiten, oder sogar nur an bestimmten Tagen zu bestimmten Zeiten präsent ist, werden wir Gott nicht erleben und wir werden das alles, was er in der Bibel den Christen versprochen hat, nicht erfahren und spüren, weil wir eine Religion leben und nicht ein Leben in der Beziehung mit Gott. Wie können wir die Liebe von jemandem spüren, den wir nicht kennen, mit dem wir fast keine Zeit verbringen?
Gott hat uns so viel zu geben, warum wollen wir es uns nicht geben lassen. Es ist doch eigentlich so einfach. Es ist nur die Gemeinschaft die Gott mit uns möchte, nichts mehr. Bibel lesen und Gebet. Das ist der Schlüssel zum Schloss. Gott öffnet uns die Augen für die Erkenntnis der Wahrheiten und die Erkenntnis einer Wahrheit kann uns sogar Gefühle wie im Paradies geben. Seine Wahrheiten sind einfach überwältigend, unbegreiflich.
Wichtig ist, dass wir damit anfangen in der Gemeinschaft mit Gott zu leben.
Wenn wir einmal Gottes Herrlichkeit und seinen Charakter geschmeckt haben, werden wir davon nicht mehr loslassen können. Deswegen sind viele am Anfang stehende Christen so am brennen. Weil der Charakter Gottes so begeistert.
Du hast auf einmal das, was andere Menschen ihr Leben lang suchen und sich dabei kaputt machen, wie zum Beispiel im Beruf. Menschen suchen nach Liebe, nach Anerkennung, nach Geborgenheit und Sicherheit. Das ist der Grund, warum manche Menschen ihre ganze Zeit, ihre ganze Energie und alles, was sie haben, nämlich ihr Leben, in den Beruf setzen, in die Familie setzten oder in ihre Freunde. Aber wenn Gott diese ganzen Dinge erschaffen hat, wie viel mehr muss er dann von dem haben, was in einem Beruf, in der Familie, in Freunden steckt. Er ist der Schöpfer dieser Dinge. Deswegen können wir nirgendswo mehr finden, als bei Gott.
Gott hat alles, was wir brauchen und noch viel mehr.
Noch einmal: Der Schritt alles zu bekommen, was man bekommen kann, ist, anzufangen, Gott in den Alltag zu integrieren und darauf zu vertrauen, dass Gott alles perfekt macht. Seine Wege sind unergründlich, seine Wege sind perfekter als perfekt und in seinen Wegen steckt die größte Liebe, die es gibt.
Lass dich einfach in seinen Schoß fallen, er macht alles! Genieß einfach seine Gegenwart und lass dich auf ihn ein.
Albina
14.06.2008, 12:50 Uhr
Ich glaube diese Geschichte wurde schon mal bei uns in der Jugendstunde vorgelesen, bin aber vor kurzem noch mal drauf gestoßen und fand sie ziemlich treffend:
Die Gerichtsverhandlung
»Am Ende der Zeit versammelten sich Millionen von Menschen auf einer riesigen Ebene vor dem Thron Gottes. Viele von ihnen schauten ängstlich in das helle Licht, das ihnen entgegenstrahlte. Aber es gab auch einige Gruppen Menschen, die sich hitzig miteinander unterhielten. Die Umgebung schien sie nicht zu beeindrucken. "Wie kann Gott über uns zu Gericht sitzen? Was versteht er schon von unserem Leiden?", fauchte eine junge Frau. Sie zog einen Ärmel hoch und zeigte eine eintätowierte Nummer aus einem Konzentrationslager. Aufgeregt öffnete ein farbiger junger Mann seinen Hemdkragen. "Schaut euch das an!" forderte er seine Nachbarn auf. Am Hals sah man das hässliche Mal eines Stricks. "Gelyncht wurde ich nur darum, weil ich schwarz bin. In Sklavenschiffen hat man uns erstickt. Von unseren liebsten wurden wir getrennt. Wie die Tiere mussten wir arbeiten - bis der Tod uns die Freiheit schenkte." Ein junges Mädchen starrte trotzig vor sich hin. Auf ihrer Stirn stand das Wort: "Unehelich". "Dies Brandmal zu ertragen", murmelte sie, "ging über, über..." und ihre Stimme verlor sich im Gemurmel der anderen. Überall auf der Ebene wurden jetzt ärgerliche Stimmen laut. jeder richtete Klagen an Gott, weil er das Böse und das Leiden in der Welt zugelassen hatte. Wie gut hatte es Gott doch, im Himmel, in all der Schönheit und Helligkeit zu wohnen. Dort gab es keine Tränen, keine Furcht, keinen Hunger und keinen Hass, ja, konnte sich Gott überhaupt vorstellen, was der Mensch auf der Erde erdulden musste? Schließlich führte er selbst doch ein recht behütetes Dasein, fanden sie. Es bildeten sich Gruppen, und jede wählte einen Sprecher. Immer war es derjenige, der am meisten gelitten hatte. Da war ein Jude, ein Schwarzer, ein Unberührbarer aus Indien, ein Unehelicher, ein entstellter Leprakranker, ein Opfer aus Hiroshima und jemand aus einem Arbeitslager in Sibirien. Sie diskutierten aufgeregt miteinander. Schließlich waren sie sich in der Formulierung ihrer Anklage einig. Der Sachverhalt war ganz einfach. Bevor Gott das Recht hatte, sie zu richten, sollte er das ertragen, was sie ertragen mussten. Ihr Urteil: Gott sollte dazu verurteilt werden, auf der Erde zu leben - als Mensch! Aber da Gott ja Gott war, hatten sie bestimmte Bedingungen aufgestellt. Er sollte keine Möglichkeit haben, aufgrund seiner göttlichen Natur sich selbst zu helfen. Und dazu hatten sie sich folgendes ausgedacht: Er sollte als Jude geboren werden. Die Legitimität seiner Geburt sollte zweifelhaft sein. Niemand sollte wissen, wer eigentlich der Vater war. Er sollte versuchen, den Menschen zu erklären, wer Gott sei. Er sollte von seinen engsten Freunden verraten werden. Er sollte aufgrund falscher Anschuldigungen angeklagt werden, von einem voreingenommenen Gericht verhört und von einem feigen Richter verurteilt werden. Schließlich sollte er selbst erfahren, was es heißt, völlig allein und verlassen von allen Menschen zu sein. Er sollte gequält werden und dann sterben. Und das sollte in aller Öffentlichkeit geschehen und zwar so schrecklich, dass kein Zweifel daran bestehen konnte, dass er wirklich gestorben war. Dazu sollte es eine riesige Menge von Zeugen geben, die das bestätigten. Während jeder Sprecher seinen Teil des Urteils verkündete, erhob sich ein großes Raunen in der riesigen Menschenmenge. Als der letzte Sprecher den Urteilsspruch abgeschlossen hatte, folgte ein langes Schweigen. Und alle, die Gott verurteilt hatten, gingen plötzlich leise fort. Niemand wagte mehr zu sprechen. Keiner bewegte sich. Denn plötzlich wusste es jeder: Gott hatte die Strafe ja schon auf sich genommen.«
Albina
07.06.2008, 13:53 Uhr
Hab den Eintrag gerade zu früh losgeschickt.:-o
Wollte noch sagen (schreiben): Meistens sind die Dinge, um die wir uns teilweise stundenlang Gedanken machen, nicht mal so unwichtig (z.B. Klausuren/Prüfungen). Wenn wir sie aber Gott abgeben, wird er sich darum kümmern und wir können dann diese Zeit nutzen, im Glauben durch zum Beispiel Bibel lesen, Predigten hören, oder Gemeinschaft mit Christen zu pflegen, zu wachsen. Habe ich vor allem in der letzten Zeit bei mir oft gemerkt.
07.06.2008, 13:44 Uhr
Habe letztens in den Psalmen den Vers gelesen:
"Diese denken an Wagen und jene an Rosse, wir aber denken an den Namen des Herrn, unseres Gottes." (Psalm 20,8)
Mit was füllen wir unsere Gedanken? Lassen wir Gott Raum in unserer Gedankenwelt oder besetzten wir den Raum mit anderen Dingen?
alexanderdückmann
30.05.2008, 10:29 Uhr
ich lese zur Zeit ein Buch von Francis Chan. "Crazy love" heißt es.
Man kann nicht oft genug über das Evangelium nachdenken! Auch für uns Christen sollte dieser liebesbeweis Gottes immer wieder ein Thema sein.
"Halte im Gedächtnis Jesum Christum, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium,"
so heißt es in 2.timotheus 2,8!
Im Gedächtnis halten! Sich immer an die rettende Liebe Jesu erinnern!
Dazu möchte ich uns alle ermutigen! Denn wenn wir uns neu von Jesus geliebt wissen, sind wir in der Lage Jesu Liebe weiterzugeben!
In diesem Zusammenhang, könnt Ihr euch ein Video anschauen:
www.crazylovebook.com
--> und videos, dass viedeo: JUST STOP AND THINK öffnen (ist auf englisch, aber gut)
Gott mit euch.
Albina
29.05.2008, 11:36 Uhr
Bin dabei!
Habe mir auch vorgenommen,in jeden Tag mit dem Gedanken zu gehen, dass ich für jede Sekunde, die mir Gott im Leben schenkt, eine Verantwortung trage. Deswegen: Lasst uns unser Ziel nicht aus den Augen verlieren.
Albina
27.05.2008, 13:25 Uhr
Mir ist letztens beim Lesen von Hebräer 11 folgendes wichtig geworden:
Gott erreicht richtig große Sachen mit Menschen, wenn sie glauben (gehorsam sind). Das wird in diesem Kapitel richtig betont. Zählt mal wie oft die Worte : "durch Glauben" benutzt werden. Fast an jedem Satzanfang. Er ist immer noch der selbe, ob zu Abrahams Zeit oder heute. Deswegen sollten wir uns ihm ganz hingeben.
Gottes Führung euch allen!
Albina
12.05.2008, 17:17 Uhr
Hi,
ich wollte mal, um unsere Seite mit etwas Leben zu füllen, von einer Gebetserhörung in der letzten Zeit erzählen, die mich persönlich sehr ermutigt hat:
Diana und ich hatten letztens ein Gespräch über die Zeit, die wir mit Gott verbringen.
Diana hatte erzählt, dass sie auch gerne mehr Zeit haben würde, in der sie sich bewusst Zeit für Gott nehmen könnte. Ihre Arbeitszeiten und die Überstunden, die sie ständig machen muss, hatten ihr da Steine in den Weg geräumt und die einzige vernünftige Zeit, wo sie es einbauen könnte, war die Mittagspause. Aber die Mittagspause hatte sie immer mit ihrer Arbeitskollegin verbracht und der konnte sie auch nicht auf einmal sagen: „Du, tut mir leid, aber mach deine Mittagspause demnächst alleine.“
Wir hatten dann beschlossen, dafür zu beten und Gott dieses Problem lösen lassen.
Letztens war ihre Arbeitskollegin im Urlaub und Diana hatte die Mittagspause nutzen können um beim Spaziergang Gemeinschaft mit Gott zu pflegen und sich von ihm erbauen zu lassen. Es war aber klar, dass die Arbeitskollegin demnächst wieder vom Urlaub zurück kommen würde und dann das nicht mehr möglich sein könnte.
Ich habe mich richtig gefreut, und ich glaube sie erst recht, als wir auf einmal feststellen durften, dass Gott das Problem gelöst hatte:
Gott hat das so geregelt, dass die Arbeitskollegin, als sie vom Urlaub zurückkam, zu einer anderen Zeit in der Zukunft ihre Mittagspause machen (muss) und Diana jetzt ihre Mittagspause nutzen kann, um sich mit Gott auszutauschen und von ihm zurüsten zu lassen.
Gott hat etwas gemacht, womit wir nicht so wirklich gerechnet hatten. Ihm sei die Ehre!!!
Ich denke, dass wir hier auch sehen können, dass für Gott die Gemeinschaft mit seinen Kindern wirklich sehr wichtig ist, d.h. dass wir unsere Gedanken, egal wo und was es ist, und alles, was wir tun, mit ihm tun und dass er unsere Wünsche in Erfüllung gehen lassen wird, wenn wir sie darauf richten, ihn in unserem Leben wohnen zu lassen. Er wird uns dann alles geben, was wir brauchen!
Deswegen möchte ich uns alle ermutigen, mit und für Gott zu leben, Gemeinschaft mit ihm zu pflegen, und nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern immer, und uns für die Erweiterung seines Reiches verändern und gebrauchen zu lassen.
Ich denke, wir sollten, wenn wir uns als Christen treffen, die Zeit nutzen, um uns auszutauschen, wie es uns in unserem Leben als Christen geht und was wir erleben oder auch nicht erleben, um für einander beten zu können und uns ermutigen zu können.
Wenn wir Zeit mit Gott verbringen, dann kann auch wieder unsere „erste Liebe“ entfachen und wir werden merken, wie Gott uns gebrauchen wird.
So,... ist jetzt doch etwas länger geworden, wünsche euch aber allen Gottes Segen, auch von Diana liebe Grüße!
alexander dückmann
10.10.2007, 22:49 Uhr
Hallo an alle Menschen, die das hier lesen (Theoretisch kann das jeder Mensch mit Internetanschluss ja auch lesen,klasse)!
Gott ist groß, unfassbar groß!
Komme gerade von einer Besprechung aus Leopoldshöhe bei meinem Bruder. Dort waren auch zwei Missionare aus Peru. Ein sehr nettes Paar, dass uns heute sehr ermutigt hat. Es hat mich begeistert, diese schöne spanische Sprache zu hören und noch mehr begeistert, als ich es dann übersetzt bekam! Es ist schön Menschen von weit weg zu treffen und doch so nah mit Ihnen zu sein. Der Gesit eint...
Und es hat mich ermutigt, an diesem Abend, durch die Gespräche, neu auf Jesus zu schauen! Es geht um Jesus! Er lebt! Er will nicht deine Leistung, deinen Einsatz, dein Geld, deine Zeit, Er will DICH! Weil er dich liebt! Und ich glaube wir brauchen einfach eine neue Sicht auf diese Tatsache: Jesus liebt mich! Halleluja!
Matthias Schulz
31.08.2007, 10:59 Uhr
Hi Leute!
Ja ich melde mich auch mal hier.
Wie einige mitbekommen haben war ich eine Woche lang nicht zu Hause, habe in Hotels übernachtet und im Saarländer Raum gearbeitet.
Zuerst: Diese Zeit ist vorbei :-):-):-):-)
Obwohl ich nicht viel Bibel gelesen habe, habe ich Gott näher kennen lernen dürfen, er hat mir neu etwas mitgegeben, das ich lernen durfte.
Wisst ihr, wenn man allen auf dem Hotelzimmer sitzt ist einem langweilig und man findet es einfach nur Blöd so weit weg zu Arbeiten. Mittwoch war das ganz schlimm. Am Donnerstag habe ich, wie an jedem Tag, mit Lydia telefoniert. Sie sagte mir ich solle Psalm 104 lesen, weil ich so viel in der Natur (Landstrassen) herumfahre. Das habe ich dann gemacht. (Könnt ihr auch mal nachlesen Bibel)
Mein Gebet für diesen Tag war einfach: Gott zeige dich mir in der Natur, egal wo ich bin und gib mir Freude über dich.
Donnerstag war, genau wie Heute, die schönsten Tage in dieser Woche. Gott hat mein Gebet aufs heftigste erhört. Ich bin so voller Freude, dass ich andere sogar damit anstecken konnte, sozusagen von jetzt auf gleich. Ich bin Gott soo dankbar.
Wenn ihr das lest, könnte man meinen das dies eine Kleinigkeit war. Glaubt mir ich empfand sie als sooo groß.
Gottes Segen euch allen. Werdet euch bewusst was für einen großen Gott wir haben, der uns ganz in seiner Hand hält.
